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Ab dem 23. Januar bis 30. April 2010, im Info-Center
Wo wir auch leben, welchen Weg wir alle bis jetzt gegangen sind, wir teilen eine gemeinsame Erfahrung:
Trauer, tiefer unsagbarer seelischer Schmerz über den Verlust unserer Kinder.
Wie fühlt sie sich an, wie sieht sie aus, diese Leere, Trauer, Verzweiflung Hilflosigkeit, Angst und große Sehnsucht? Wie und wo entsteht Hoffnung und Zuversicht für dieses Weitergehen. Was gibt uns Kraft?
Wir alle müssen unseren individuellen Weg gehen. Viele Schritte allein, aber oft, und das ist sehr hilfreich und heilend, streckenweise gemeinsam.
Wir haben für einen Teil des Weges die Malerei für uns entdeckt. Das therapeutische und kreative Malen erfüllt uns mit intensiver, innerer Ruhe und ist gleichzeitig Lebendigkeit für unsere Seelen.
Malen vermittelt Einsichten und Erkenntnisse, die unser Weiterleben ermöglicht. Durch den künstlerischen Austausch haben wir versucht, der Trauer Farbe zu geben. Sie ist nicht immer schwarz. Viele Gefühle und Gedanken sind bunt geworden. So wie auch das Leben mit unseren Kindern bunt war.
So wünschen wir auch allen Trauernden viele schöne Farben, damit aus dem anfänglichen Schwarz wieder ein zunehmend heller farbiger Weg wird.
Irmgard Meisch - JuttaKraft Renate Mangler
und alle aus der Selbsthilfegruppe
„Weiterleben nach dem Tod eines Kindes“
Irmgard, Jutta und Renate trauern um ihre Kinder Nico (17), Sören (19) und Renita (15).
Alle drei haben bei einem Unfall ihr junges Leben verloren.
Kontakt zur Selbsthilfegruppe: 07222 / 93 4110 und 07225 / 76174
Kontakt zur Selbsthilfegruppe am Hauptfriedhof Karlsruhe „Mütter und Väter trauern um ein Kind“ Tel. 0721 / 663 89 65
Die Ausstellung wurde konzipiert von Christiane Dietz , Info-Center in Zusammenarbeit mit der Selbsthilfegruppe „Weiterleben nach dem Tod eines Kindes“
Öffnungszeiten des Info-Centers und der Ausstellung
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Dienstags bis Freitags: 10:00 Uhr bis 17:00 Uhr
Samstags: 10:00 Uhr bis 13:00 Uhr
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