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Nach dem Tod des Erbprinzen Karl Ludwig von Baden im Dezember
1801 während einer Reise nach Schweden ließ seine
Witwe, Erbprinzessin Amalie im heutigen Nymphengarten durch
Friedrich Weinbrenner den sogenannten "Gotischen Turm"
mit einem Mausoleum erbauen.
An dem Turm war eine Kapelle angebaut, die als Mausoleum das
eigentliche Grabdenkmal enthielt, einen Aschensarg in antikem
Stil, vor dem sich eine weibliche Figur in Trauer nieder beugte.
An dem Aschensarg war das Medaillonbild des Toten angebracht,
von den Symbolen des Todes und Schlafes und zwei trauernden
Genien umgeben.
Der Gotische Turm musste 1866 der Verlängerung der Lammstrasse
weichen, das Grabdenkmal wurde in die Fasanerie in der Nähe
des Schlosses versetzt.
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