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Nordöstlich des Krematoriums erhebt sich das unter Denkmalschutz
stehende Bürklin´sche Mausoleum, die ehemalige
Grabstätte der Familie des Geheimrats Dr. Albert Bürklin.
Dieses äußerlich dem Grabmal des Ostgotenkönigs
Theoderich in Ravenna (Norditalien) nachempfundene Bauwerk
entstand nach den Plänen von Josef Rudolf Durm in den
Jahren 1911 bis 1913 mit einem Aufwand von ca. 130.000 Mark.
In einem Vertrag mit der Stadt Karlsruhe erwarb Dr. Bürklin
für 12.000 Mark ab 1. Oktober 1911 das Benutzungsrecht
für einen 352m² großen Platz auf die Dauer
von 50 Jahren, um darauf ein Mausoleum zu errichten.
Das Mausoleum wurde auf einer Grundfläche von 9 x 9 m
aus Granit, Sandstein und Marmor erbaut. Die Kuppel des ca.
9 m hohen Gebäudes ist innen mit Blattgold ausgelegt.
Den Innerraum erreicht über eine Treppe durch eine Bronzetür.
Im rückwärtigen Teil führt eine Treppe in die
Gruft. In das Mausoleum überführte man am 3. Juli
1914 die Gebeine von Julie Bürklin. Weitere fünf
Bestattungen erfolgten bis 1925, darunter waren auch die Erwerber
der Nutzungsrechte, Dr. Albert Bürklin und seine Ehefrau.
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