Samstag,
04.02.2012
 
Gräber  
Das Bürklin´sche Mausoleum


Nordöstlich des Krematoriums erhebt sich das unter Denkmalschutz stehende Bürklin´sche Mausoleum, die ehemalige Grabstätte der Familie des Geheimrats Dr. Albert Bürklin. Dieses äußerlich dem Grabmal des Ostgotenkönigs Theoderich in Ravenna (Norditalien) nachempfundene Bauwerk entstand nach den Plänen von Josef Rudolf Durm in den Jahren 1911 bis 1913 mit einem Aufwand von ca. 130.000 Mark. In einem Vertrag mit der Stadt Karlsruhe erwarb Dr. Bürklin für 12.000 Mark ab 1. Oktober 1911 das Benutzungsrecht für einen 352m² großen Platz auf die Dauer von 50 Jahren, um darauf ein Mausoleum zu errichten.
Das Mausoleum wurde auf einer Grundfläche von 9 x 9 m aus Granit, Sandstein und Marmor erbaut. Die Kuppel des ca. 9 m hohen Gebäudes ist innen mit Blattgold ausgelegt. Den Innerraum erreicht über eine Treppe durch eine Bronzetür. Im rückwärtigen Teil führt eine Treppe in die Gruft. In das Mausoleum überführte man am 3. Juli 1914 die Gebeine von Julie Bürklin. Weitere fünf Bestattungen erfolgten bis 1925, darunter waren auch die Erwerber der Nutzungsrechte, Dr. Albert Bürklin und seine Ehefrau.


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