Samstag,
04.02.2012
 
Gräber  

Gedenkstein für Reinhold Frank


Noch in der Nacht nach dem Attentat auf Hitler am 20. Juli 1944 verhaftete die geheime Staatspolizei den Karlsruher Reinhold Frank in seiner Wohnung in der Maxaustraße (heute Ludwig-Marum-Straße). Er gehörte zu dem Kreis der von Carl Gördeler gegründeten Widerstandsgruppe. Frank wurde nach Berlin gebracht und dort am 12. Januar 1945 vom Volksgerichtshof wegen Hochverrats zum Tode verurteilt. Am 23. Januar wurde er zusammen mit neun anderen Widerstandskämpfern gehängt.
Ein Grab mit den sterblichen Überresten des hingerichteten gibt es nicht. Seine Asche wurde an einem unbekannten Ort verstreut.
Anlässlich des 100. Geburtstages von einhold Frank am 23. Juli 1996 enthüllte Oberbürgermeister Gerhard Seiler in Anwesenheit der Familie Frank sowie zahlreicher Persönlichkeiten des öffentlichen Lebens auf dem Hauptfriedhof an der Rintheimer Mauer am Durchgang zu den Kriegsopfergräbern einen von Bildhauer Gerhard Karl Gruber gefertigten Granit-Gedenkstein mit der folgenden Inschrift:

"Aus christlichem Glauben
für Menschenwürde und Freiheit
Reinhold Frank
Geboren am 23. Juli 1896
Hingerichtet am 23. Januar 1945
In Berlin Plötzensee im Widerstand
Gegen nationalsozialistisches Unrecht."



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