„Der Weg des Lebens
ist begrenzt,
die Erinnerung
jedoch unendlich.

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Friedhof Oberreut

Im Gewann „Schmallen“ ..

Friedhof Oberreut

Die Gemarkung des heutigen Stadtteils Oberreut gehörte ursprünglich der Gemeinde Bulach und ging somit erst bei deren Eingemeindung 1929 in Karlsruher Besitz über. Nach dem Zweiten Weltkrieg bemühte man sich um neues Bauland, das im Falle Oberreuts bereit 1926 als geplantes Wohngebiet im Generalbebauungsplan auftauchte. Die ersten Bewohnung konnten im Sommer 1964 ihre Wohnungen und Häuser beziehen, sie werden im Volksmund dort noch immer als „Pioniere“ bezeichnet. In mehreren Planungsabschnitten mit Sozial-, Eigentumswohnungen, wie auch Reihenhäusern und einer eigenen Infrastruktur wuchs der Stadtteil auf mittlerweile etwas mehr als 10.000 Bürger an.

Anfang der 1990er Jahre mit der stärkeren Entwicklung Oberreuts begannen auch die Planungen zu einem eigenen Stadtteilfriedhof. Dazu wurde 1994 ein Wettbewerb ausgeschrieben bei dem das Denzlinger Landschaftsarchitekturbüro Krupp, Losert und Partner den ersten Platz und somit auch den Auftrag zur Gestaltung des neuen Geländes auf dem Gewann „Schmallen“ erhielt.

Der zentrale Gedanke war die Entstehung einer eingefassten Wiesenfläche in Form eines Ovals als grüne Oase zu deren Mittelachse auf beiden Seiten Grabfelder angelegt werden sollten. Zunächst wurde nur der westliche Teil belegt, der östliche wird zukünftig der Entwicklung entsprechend gestaltet werden.

1998 wurde mit dem Friedhof auch die neue Aussegnungshalle eingeweiht. Das aus hellen Stein errichtet Gebäude besitz eine weit nach Osten ausragende Dachkonstruktion, an dessen äußeren Bereich eine frei hängende Glocke angebracht wurde.

Für den ungestörten Ablauf der Trauerfeierlichkeiten wurde für die weiter Planung ein zusätzliches Wirtschaftsgebäude beantragt.

Der Friedhof mit den bislang etwa 920 Gräberstellen umfasst 3,5 Hektar.